Juni 2020

#Staystrong

Juni 2020

Editorial Shooting: Fotografin: Esther Haase; Styling: Silja Lange; Models: Robina c/o M4 Models und Emely Rahn c/o Model Management; Haare & Make-up: Gunnar Schendera; Digital Assitent: Marie Hübner; Fotoassistent: John Richter. Danke an den Herzapfelhof Lühs; Obsthof Altes Land und Harald Trede Rapsfelder Hemmelmark sowie 711 Rent Hamburg

Juni 2020

Die Wolken verleihen dem Bild eine gewisse Dramatik, aber auch Struktur. Endloses Himmelblau wäre natürlich betörend, aber an die unschuldige Schönheit des Seins müssen wir uns wohl erst wieder gewöhnen. Wobei das ruhig schnell gehen darf: Sich wohlfühlen ist gesünder als Furcht. Die Natur macht es uns vor, allen Widrigkeiten zum Trotz blüht sie auf. Die zittrigen Wochen sind nicht vergessen, aber es ist keinesfalls ignorant, wenn Lebensfreude erst einmal wieder übernimmt. Und ich bleibe ganz vorsätzlich und sehr gern überzeugt, dass der Himmel nicht über uns einstürzen wird, sondern die Wolken immer wieder Blau freigeben.

Inga Griese

Juni 2020

Gratulation!

Im Jahr 2000 eine Revolution, heute ein Klassiker: Für Chanels „J12“ verwendete Jacques Helleu, der damalige künstlerische Leiter, erstmals Keramik bei einer Damenuhr. Der Look hat bis heute Bestand, stets in Schwarz oder Weiß. Voriges Jahr stellte Chanel eine überarbeitete Version vor, die etwas filigraner wirkt. Ihr Schöpfer Arnaud Chastaingt sagt, er habe die Wahl gehabt, entweder alles zu ändern oder nichts. Deshalb habe er alles und nichts geändert. Wir gratulieren zu einer Uhr, die die Bezeichnung Ikone wirklich verdient hat.

Juni 2020

1. Rostfreier Stahl ist das Rohmaterial, aus dem später die Lünette und das Gehäuse entstehen.
2. Die Lünette wird gefertigt. Die neue Variante der „J12“ hat 40 statt 30 Einkerbungen.
3. Das Polieren erfolgt von Hand. Das geschulte Auge des Handwerkers erkennt selbst kleinste Ungenauigkeiten.
4. Es folgt der Keramikspritzguss. Die Mittelstücke werden in einem Spezialkorb über mehrere Stunden in eine wässrige Lösung (siehe Bläschen) getaucht.
5. In einem Granulat werden die Keramikmittelteiledann auf Hochglanz gebracht.
6. Das Zifferblatt wird auf das Uhrwerk gesetzt. Später schließt Saphirglas das Gehäuse von beiden Seiten.
7. Auch das Armband besteht aus Keramik. Seine Glieder werden Stück für Stück von Hand zusammengesetzt. Anschließend wird das Armband noch einmal gereinigt.
8. Die fertigen Uhrenwerke werden unterdessen auf ihre Wasserdichte getestet. Test bestanden? Gut. Dann müssen sie nur noch mit dem Armband verbunden werden. Schon läuft man nach Pariser Zeit.

Der Bauplan: „J12“ von Chanel 

In den Ateliers und Manufakturen dieser Welt werden weiterhin Handwerkskünste gepflegt, und wir schauen dabei zu. Heute: Die „J12“ in acht Schritten.

Mai 2020

Christo and Jeanne-Claude:Wrapped Reichstag, Berlin, 1971-95. Photo: Wolfgang Volz
Christo and Jeanne-Claude: Valley Curtain, Rifle, Colorado, 1970-72. Photo: Wolfgang Volz
Christo and Jeanne-Claude: The Floating Piers, Lake Iseo, Italy, 2014-16.Photo: Wolfgang Volz
Christo and Jeanne-Claude at The Gates, February 2005. Photo: Wolfgang Volz
Christo and Jeanne-Claude: Surrounded Islands, Biscayne Bay, Greater Miami, Florida, 1980-83.Photo: Wolfgang Volz

 „Beauty, science and art will always triumph.“

Künstler Christo (1935-2020)

Mai 2020

Louis Vuittons neue Taschen-Ära

Er ist der Mann hinter den berühmtesten Handtaschen der letzten Saisons: Der spanische Designer Johnny Coca entwarf bei Celine die legendäre Trapeze Bag, als Kreativdirektor von Mulberry führte er ein neues Logo ein, und vor allem das zeitlose Erfolgsmodell Iris. Im März 2020 verließ er Mulberry, ausgerechnet, dachte man noch,  – nun wurde der Grund bekannt. Coca wird an der Seite von Kreativdirektor Nicolas Ghesquière die Handtaschenkollektionen von Louis Vuitton verantworten, das wohl wichtigste Segment des französischen Traditionshauses. Ob es für Louis Vuitton, ganz nach Cocas bisherigem Schaffen, auch der Beginn einer neuen Ära sein wird?

Bis man die ersten Werke des Teams Ghesquière-Coca in den Händen halten kann, gibt die jüngste Kreation des Hauses bereits einen Vorgeschmack auf den kommenden Umschwung – die neue „Pont Neuf“-Tasche wird jetzt schon als zeitloses Accessoire gehandelt. Nicht nur, weil sie von der Pariser Sehenswürdigkeit inspiriert ist, sondern auch dank ihres ikonischen Kreislogos von 1930, mit dem sie auch symbolisch eine Brücke von der neuen zur alten Handwerkskunst von Louis Vuitton schlägt.

Mai 2020

We need more time. More real. More caring.

Alessandro Michele, Creative Director Gucci

Mai 2020

Schneckentempo

Rasante Zeiten erfordern entschleunigende Maßnahmen: Die Slowlex Kollektion der Berliner Künstlerin Sarah Illenberger lässt die Uhren still stehen. Wie? Statt eines Zifferblattes blickt man bei dem hübschen Armschmuck auf ein massives Schneckengehäuse in Gold oder Silber. Ein Symbol für reduziertes Tempo und die nötige Gelassenheit, die oft abhanden kommt. Take it slow.

© Axl Jansen

Mai 2020

Augenöffner

Für alle, die im nächsten Telefonmeeting eine besonders gute Figur machen wollen, aber nicht stundenlang vor dem Schminkspiegel verbringen wollen, baten wir die Hamburger Visagistin Loni Baur um Schminktipps. Die Wahl fiel auf ihre liebsten acht Produkte von Chanel. Nachschminken unbedingt empfohlen – dann klappt’s auch mit dem Nachbarn.

Mai 2020

Warum Mode in Georgien inszenieren? Weil es hier Neues gibt. Und Altes. Und alles dazwischen. ICON Februar 2020. Fotograf: Arton Sefa c/o Sonja Heintschel. Styling & Casting: Julia Quante; Model: Eva Klimkova c/o Elite Worldwide. Haare & Make-up: Dennis Brandt c/o Bigoudi. Mantel: Bottega Veneta. Hose: Katharina Hovman. Bustier: Dolce & Gabbana. Weste: Woolrich. Schuhe: Tory Burch. Kette: Chanel. Gürtel: Nina Kastens

Mai 2020

20/05/20

TAG DER BIENE

Hinter den Kulissen beim Shooting für unser Norddeutschland Magazin „Die Stilisten“ im Alten Land, südlich der Elbe. Der Kaschmirschal der Hamburger Designerin Simone Bruns heißt passenderweise „Hummelflug“ und ja, Hummeln und Bienen sind unterschiedliche Tiere. Ähnlich sind sie sich trotzdem. Und geschützt werden müssen beide.

Mai 2020

Geduld ist der neue Rhythmus. Ich habe das große Glück, diese ungewöhnliche Situation auf dem Land zu verbringen. Die Natur hilft mir, Dinge in die rechte Perspektive zu rücken. Besonders jetzt im Frühling, der Zeit der Erneuerung. Die Natur ist unser großer Lehrer und Heiler.

Emmanuel de Bayser, Inhaber The Corner Berlin

Mai 2020

Busy Bees

Haussymbol und Umweltwächter: „Der Weltbienentag ist den stillen Kriegern gewidmet. Den Wächtern unserer Umwelt. Mit ihrer Bestäubung sind sie für die Pflanzenvermehrung entscheidend“, schreibt das Kosmetikunternehmen Guerlain. Bereits seit 1853 ist die Biene in ihrem Wappen verewigt. Seither sind die Bienen untrennbar mit der Geschichte verbunden – als Symbol, Dekorationselement für Flakons und nicht zuletzt als Speerspitze des Nachhaltigkeitsengagement der Franzosen.

Finanzielle Unterstützung für Bienen-Initiativen, für das Observatorium für Bienenkunde und Imker-Ausbildungen gehören auch zu den Maßnahmen. Alle Angestellten machen mit. Mit der Gründung einer „Bee School“ und einer „Bee University“ schwärmen sie seit 2017 in Frankreichs Schulen aus, um Menschen die Bedeutung von Biodiversität und Bienenschutz nahe zu bringen. Bis 2024 will man in 44 Ländern 4400 Bienenstöcke umsetzen. Der Fleiß der Bienen, er wirkt scheinbar ansteckend.

Mai 2020

Mai 2020

Wildes Getöse, hektisches Treiben. Alles immer höher, schneller, weiter. Schriller. Bunter. So würde ich die Welt noch bis vor wenigen Monaten beschreiben. Die Welt überdreht – aber diesmal nach unten. Wir stehen vor Herausforderungen, deren Lösung wir nicht kennen, und haben Fragen, auf die es noch keine Antworten gibt. Doch gerade in diesem Nebel von Ungewissheit lässt sich finden, was viele aus den Augen verloren haben: Menschlichkeit. Wir rücken zusammen, zeigen Solidarität und Nächstenliebe. Die Menschen finden, wonach sie seit Längerem gesucht haben: Zeit. Die Gesellschaft wird entschleunigt. Wir kommen zur Ruhe und können nachdenken. Vor allem aber müssen wir umdenken.

Hiltrud Thoma-Osthoff, Senior Consultant Elasten

Mai 2020

Marni macht auch Mode fürs Zuhause. Kissen, Tische und Tabletts, allesamt aus Metall, Perlen und handgewebten PVC-Kordeln in Marni-bunten Farbkombinationen gefertigt – und zwar zu fairen Bedingungen von kolumbianischen Kunsthandwerkern. Starke Texturen, Konturen und viel kontrastreiches Colorblocking, wie wir es auch von Marnis Mode kennen: der Marni Home Market.

Mai 2020

Streetart

Louis Vuitton bat den Künstler Steven Burke (alias Luckylefthand) die Fassade seines Hauptsitzes an der Pont-Neuf Brücke in Paris zu schmücken. Bei voller kreativer Freiheit gestaltete der Neffe von CEO Michael Burke auf über 280 Quadratmetern, ein Fresko aus 14 bunten, plakativen Motiven, dabei stilisierte er Regenbögen und sein Markenzeichen, die Hand, als Hinweis auf Social Distancing – immer in einem Abstand von eineinhalb Metern.

„Ich wollte dieses Wandgemälde erschaffen, um den Pariserinnen und Parisern einen farbenfrohen Spaziergang zu ermöglichen, einerseits an einen Sommerurlaub erinnern und dennoch die Übergangszeit darstellen, die wir gerade durchmachen. Ich hoffe, dass die hellen, satten Farben die positive Energie bringen, die wir alle jetzt benötigen“, sagte der 38-jährige Künstler, der sich von der Heiterkeit seiner Wahlheimat Hossegor, einem Surferort im Südwesten Frankreichs, inspirieren ließ.

Mai 2020

„Lasst uns die Straße zu einem glücklichen Ort machen.“

Gaston-Louis Vuitton, Enkel des Gründers, in den 1920er-Jahren

Mai 2020

Mai 2020

Wir würden Ihnen gerne was schenken. Zum Muttertag. Ein Strahlen mit Foscarini, Sonderbehandlung von Dior, Schutz von Odeeh und Liebesbriefe mit Caran d´Ache.

Hier geht es zu den kleinen Freuden des Alltags.

Mai 2020

Mai 2020

Mamma mia!

Es ist mehr als ein Scoop, dass die aktuelle italienische „Vogue“ auf dem Cover die hochschwangere Künstlerin Grimes, alias Claire Boucher, in anderen Kreisen als Freundin von Tesla-Gründer Elon Musk bekannt, zeigt. Am 4. Mai kam ihr Sohn auf die Welt, gesund, sicher ein Wonneproppen. Der Name ist etwas irre, „X Æ A-12“, könnte auch ein neues Auto-Modell sein, und unklar ist offenbar auch, ob das selbst den amerikanischen Behörden zu weit geht. Aber Mama hat auf Twitter schon mal erklärt:  X stehe für die unbekannte Variable, das Æ sei die elfische (!) Schreibweise von AI, also künstlicher Intelligenz, oder auch Liebe. Und A-12 ist ein Aufklärungsflugzeug der CIA. Große Erwartungen an einen kleinen Jungen.

Doch die Strecke in der Vogue Italia ist großartig, Ryan McGinley fotografierte die hochschwangere Künstlerin in einem außerirdisch anmutenden Setting in Kalifornien. Und gerade jetzt eine werdende Mutter so stark, ungewöhnlich und künstlerisch zu zeigen, darf als perfektes Timing gewertet werden. Der Muttertag steht vor der Tür, und in diesem Jahr kommt ihm eine ganz besondere Bedeutung zu. In Italien womöglich noch mehr als in Deutschland. Schon bei uns brachten die Ausgangs-Einschränkungen, das Schließen von Kindergärten und Schulen, von Spielplätzen und Zoos und anderen Kinderorten in Kombination mit Social Distancing und Homeoffice viele Familien an die Grenzen der Belastbarkeit. Plötzlich tauchte auch wieder die eigentlich inzwischen beantwortete Frage auf, ob Mütter überhaupt arbeiten sollten. In Italien wird ohnehin noch darum gerungen, immer wieder wurde man in dieser Hinsicht als „Tedesca“ beneidet. Die italienischen Mütter hatten zudem in den letzten Monaten eine noch viel größere Enge im Wortsinn zu ertragen, der konsequente Lockdown über Wochen ließ ihnen und ihren Familien keinen Spielraum.

Diese „Vogue“ ist also auch eine elegante Verbeugung vor der Mutterschaft. Im Interview sagt die 32-jährige Grimes: „Dies ist eine Gelegenheit, gründlich darüber nachzudenken, wie wir leben, selbst wenn eine ungemütliche Wahrheit dabei herauskommt.“ Und sie schließt mit der Botschaft: „Menschen sind unglaublich. Selbst in dunkelsten Zeiten sind wir von Wundern umgeben.“ Und hoffentlich von Müttern. Inga Griese

© Ryan McGinley for Vogue Italia

Mai 2020

© Ryan McGinley for Vogue Italia

Mai 2020

“I’ve always been inspired by nature – it’s a thread which runs through everything we create at McQueen. The most important thing now is for us to reconnect with nature.”

Sarah Burton, Creative Director Alexander McQueen

Mai 2020

Alexander McQueen lädt seine Instagram-Gemeinde ein, Fotos einzureichen, inspiriert von der Natur. Heute mehr denn je, sei ihre Schönheit und ihre Fähigkeit sich zu regenerieren, ein Symbol der Kraft und Hoffnung. Schöne Idee. Die Tags: @AlexanderMcQueen #McQueenCreators und #McQueenNature. Das Foto ist von Luis Alberto Rodriguez, aufgenommen Berlin.

Mai 2020

Hausbesuch

Zutritt zu den Ateliers und Manufakturen der großen Modehäuser haben nur wenige. Einmal dabei zuschauen, wie die Handwerker in akribischer Handarbeit etwa eine Tasche oder einen Schuh anfertigen? Bei der vergangenen Schau von Dolce & Gabbana saßen im Foyer ihres „Teatros“ in Mailand Frauen, die kunstfertig strickten und häkelten, nun aber ermöglichen die Italiener diesen sonst geheimen Schulterblick einem großen Publikum. Ihre Mitarbeiter laden digital zu sich nach Hause ein und zeigen ihre Fähigkeiten.

Unter dem Hashtag #DGFATTOINCASA sind diese digitalen Workshops auf Instagram zu sehen. Fatto a mano (also handgemacht) und Fatto in Casa auf einmal. Bravissimo!  Mit der Aktion wird das Projekt der „Fondazione Humanitas Per La Ricerca“ gefördert und ist eine Erweiterung von Dolce & Gabbanas laufender Charity-Aktion AMORE FOR SCIENTIFIC RESEARCH der Humanitas-Universität, die die Forschung von Professor Alberto Mantovani unterstützt. Der italienische Wissenschaftler will aufklären, welche Reaktionen das menschliche Immunsystem auf Covid-19 hat. Hier können Sie spenden.

Mai 2020

Entspannung wird quasi mitgeliefert bei dem „Ortigia-Sessel“ von Flexform. Möbelhandwerk auf höchstem Niveau, eh klar.
Hollywoodreif: Der Schaukelsessel „Leyasol“ funktioniert sowohl drinnen als auch draußen. Von Freifrau.
Mini-Trampolin, Daybed oder kreative Insel? Alles. Optional dazu der schützende Baldachin. Patricia Urquiola entwarf „Trampoline“ für Cassinas erste Outdoor-Kollektion.  
Durchatmen. Wegdösen. Drink schlürfen. Das spanische Traditionsunternehmen Gandia Blasco lancierte die neue, eher unkonventionelle Outdoor-Möbelfirma Diabla. Faltbare Tische, geschwungene Liegen und modulare Loungemöbel – so wie „Ploid„.
Saparella“ ist die Neuauflage von Michel Ducaroy als Outdoor-Modell eines revolutionären Vollschaumsitzmöbels, das Ligne Roset 1965 herausgebracht hatte.
Funktional bequeme Gartenmöbel, die nur ein Minimum an Platz einnehmen? Entwarf sich der dänische Designer Børge Mogensen in den 60er-Jahren gleich selbst. Die einfachen Freuden des Lebens. 60 Jahre später nimmt die Möbelmarke Carl Hansen & Son die „Deck Chair-Serie“ in seine Outdoor-Kollektion auf.
Familienfoto:  Die „Family Chairs“ von Junya Ishigami für den italienischen Hersteller Living Divani.
Da die Menschen im Süden in Sachen Sommer, Sonne, Sonnenschein einen ziemlichen Vorsprung hatten, haben sie für das sonnenverwöhnten Selbst sinn- und stilvolle Objekte entworfen. So wie der italienische Hersteller Pedrali hier mit den Stühlen „Soul“ und Tisch „Concrete“. Foto: Andrea Garuti.
Kussecht: Den skulpturalen Klassiker „Dalilips“ von 1972 gibt es seit 2004 auch für Draußen. Es war Super-Maler Salvador Dali, der das Sofa zusammen mit Oscar Tusquets entwarf. Über BD Barcelona.
Colosseo“ erinnert nicht nur aufgrund seines Namens an die historische Architektur der römischen Arena. 2020 feiert der Hocker/Beistelltisch/was das Herz begehrt von Naoto Fukasawa für B&B Italia sein Outdoor-Debüt.

Vom Sein im Freien

Eigentlich ist Entspannen so einfach, man braucht doch nur ein paar Sommertage. Und natürlich die „Ortigia-Sessel“ von Flexform, nein, lieber das Daybed von Cassina. Oder die Schaukel von Freifrau? Sie merken, es wird Zeit, unsere Terrassen und Balkone aufzumöbeln.

April 2020

Upcycled Masken: Bastelstunde mit Super-Stylistin Silja Lange

April 2020

Hedi Slimane, Celine
Persona. Regie: Ingmar Bergman, 1966. Bild: picture alliance/United Archives.
Charade. Regie: Stanley Donen, 1963. Bild: picture alliance/United Archives.
Elf Uhr nachts. Regie: Jean-Luc Godard, 1965.
Paris, Texas. Regie: Wim Wenders, 1984. Bild: picture alliance/United Archives.

Filmfestival 

Mit Hedi Slimane. CELINEs Kreativdirektor kuratierte für die Streaming-Plattform Mubi seine Lieblingsfilme, darunter der Filmklassiker „Paris,Texas“ von Wim Wenders oder der Kult-Film „Persona“ aus dem Jahr 1966. Momentaufnahmen filmischer Sensibilität. Der  Newcomer unter den Online-Streaming-Diensten ist bekannt für eine feine Auswahl an Arthouse-Produktionen und Avantgarde-Hits aus dem gesamten globalen Kino.

April 2020

Die Welt scheint still zu stehen, bleibt zu Hause. Eine Aufnahme aus unserem Archiv von Massimo Rodari für ICON on the road im Hotel & Croquet Club Quinta da Chamine in Portugal.

April 2020

Joop

… don’t

„Auf dem Friedhof in Potsdam freute sich eine Frau, dass sie ihn nun abgeriegelt hätten. Da wären Kinder gewesen. So schnell kommen die Denunzianten wieder raus. Ich hoffe sehr, dass sich die Menschheit nicht wieder zurückdrehen lässt. Ich bin ein 68er und stolz auf die freie Gesellschaft. Auf Bevormundung reagiere ich empfindlich, Demokratie ist ein so großes Gut. Auch wenn ich grad mit Gesichtsmaske auf den Markt gehe.“

 … likes

„Mir macht Entschleunigung keinen Spaß, ich war gern bei der Beschleunigung, bei der Fortentwicklung von Kunst, Kultur, Mode, Gesellschaft dabei. Ich will meinen alten, geliebten Stress zurück, denn ich arbeite lieber, als dass ich auf die Zeit warte. Es kommt nicht automatisch Rat.“

Wolfgang Joop