Sensationell, Simone!

Fans erkennen diese Silhouetten schon von Weitem. Ausladende wadenlange Röcke und üppige Puffärmel. Perlenstickereien und glitzernde Brokate. Adrette Blusen und liebevoll zusammengestellter Haarschmuck. Die irische Designerin Simone Rocha ist nun seit fast zehn Jahren im Modegeschäft und hat wie nur wenige einen „Signature Look“ etabliert, der Weiblichkeit ebenso feiert wie Eigensinn, der heraussticht, aber allen Altersgruppen und Körpertypen steht. Ihre Modenschauen zählen zu den wichtigsten auf der London Fashion Week und Rochas Geschäft läuft so gut, dass sie schon seit Jahren in London eine eigene Boutique beschäftigt. Dank H&M dürfte sich ihre Fangemeinde nun weiter vergrößern: Am 11. März lanciert die Modekette eine Kollektion mit Rocha. Die Designerin reiht sich damit ein in eine Gruppe zahlreicher berühmter Labels und Designer, die schon mit H&M kooperiert haben, von Versace bis Marni über Comme des Garçons und Erdem. Rocha hat neben Damenmode auch Herren- und Kindermode entworfen, außerdem wird die Kollektionen ihre berühmten Perlenschuhe und Schmuck umfassen, so wie Strick und T-Shirts. Ein schönes Geschenk zum 10. Geburtstag der Marke – erst recht für die Kunden.

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Kathia in Azzaro Couture
Typhaine flaniert für unser Haute-Couture-Shooting in einem Kleid von Giambattista Valli durch Paris
Oberteil und Rock: Julie de Libran. High Heels: Burak, burakuyan.com
Ohrringe „Exotic Charm“ aus der „Messika By Kate Moss“-High-JewelryKollektion von Messika Paris
Kleid „Buffie“ von Christian Dior Haute Couture. Schmuck: Dior-Joaillerie Kollektion „Leaves of Love“
Kathia im Kleid von Alexandre Vauthier. Sandalen von Pierre Hardy
Kathia in Chanel beim Spaziergang im Jardin des Tuileries
Isabel im Atelier und Kleid von Chanel. Ringe aus den Kollektionen „L’Esprit du Lion“, „Les Intemporels de Chanel“ und „1932“: Chanel Haute Joaillerie
Isabel in Iris van Herpen
Das Set „Color Play“ ist aus der High-JewelryKollektion „Messika by Kate Moss“. Ebenso der DreiFinger-Ring. Alles Messika Paris
„Barocco“-Ohrringe von Bulgari Haute Joaillerie
Ellinor in Ralph & Russo
Typhaine trägt den Halsreif „Flèche du Temps“ von Boucheron. Bustierkleid: Alexandre Vauthier
Typhaine trägt Kette und Ohringe „Victoria“ von Tiffany & Co. Die Steine an den Augen sind Spielerei
Isabel im Atelier von Dior vor dem Puppenschrank, der mit den HauteCouture-Modellen 2020 um die Welt reiste. Kleid „Hedda“ von Christian Dior Haute Couture

Haute Couture, Haute Joaillerie, Paris

Wir sind geflohen. Durch die Straßen von Paris in die Welt der Schönheit. Haute Couture ist die Sprache der perfektionierten Kreativität. Und bei diesem Shooting haben wir die schönsten Geschichten eingefangen, die die Mode schreibt.

Foto Olaf Wipperfürth
Styling Silja Lange
Models: Isabel Monsees c/o Spin Modelmanagement
Kathia Nseke c/o New Madison Models
Ellinor Arveryd c/o New Madison Models
Typhaine Chardayre c/o New Madison Models
Haare: Kzuko Kitaoka c/o asgparis
Make-up: Annabelle Petit c/o asgparis
Styling-Assistenz: Katrin Sillem
Foto-Assistenz: Rosalie Nguyen Van Phu und Frederic Tröhler
Digital Operator: Anthony Parisley
Casting: Emmanuelle Delserieys c/o Creartvt

„Bewusstsein haben, hinterfragen, das dürfen wir uns nicht nehmen lassen. Man muss sich die Optionen offen lassen, vehement gegen etwas einzutreten. Aber nur um der Sache willen, nicht um des Dagegenseinwillens ohne Sinn und Verstand.“

Ken Duken im ICON Interview

MARIA Grazia Chiuri

Mehr

„Die Reaktion am Ende dieser Krise wird womöglich eine Überraschung sein, denn ich glaube, dass die Menschen alles vergessen werden wollen. Mehr konsumieren denn je. Das beunruhigt mich, ich denke, wir müssen uns erinnern. Und anders arbeiten, mehr Augenmerk auf die Zukunft und die Umwelt legen.“

Maria Grazia Chiuri, Kreativdirektorin Dior, Sonntag im Interview in WELT AM SONNTAG.

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Foto für ICON Dezember 2020: Olaf Wipperfürth
Muse: Isabel Monsees c/o Spin Modelmanagement
Styling Silja Lange
Haare: Kzuko Kitaoka c/o asgparis; Make-up: Annabelle Petit c/o asgparis; Styling-Assistenz: Katrin Sillem; Foto-Assistenz: Rosalie Nguyen Van Phu und Frederic Tröhler; Digital Operator: Anthony Parisley; Casting: Emmanuelle Delserieys c/o Creartvt

Ein gesundes und glückliches neues Jahr!

Pierre Cardin

„Es braucht jetzt eine Explosion aus Licht und Freude“, sagt Chila Kumari Singh Burman über die Neon-Installation, die sie der Fassade der Tate Gallery in London verpasst hat. Hindu-Gottheiten, indische Symbole und den Eiswagen ihres Vaters hat die englische Künstlerin zu einer Multikulti-Collage komponiert, die jedem Weihnachtsbaum den Rang abläuft. Auf der Brust der ehrwürdigen Britannia auf dem Giebel prangt „I’m a mess“. Das sind wir (und unsere Homeoffices) ja gerade alle. Lass es leuchten, sagt die Kunst.

Ohrstecker „C de Cartier“ aus Roségold mit Akoya-Perlen: Cartier. Ohrring „Moonlight“ aus Messing mit Süßwasserperle und Kristallen: Givenchy. Perlen- und Malachit-Armreif „Jackie“: Sylvia Toledano über Matchesfashion.com. Kette „Magic“, Anhänger aus Weißgold, Süßwasserperlen und Diamanten: Georg Jensen
Ohrstecker aus Gelbgold, Brillanten und Perlen: Ole Lynggard. Armband aus Metall mit Süßwasserperle: Sylvia Toledano über Matchesfashion.com
Ring „Two in One“ mit Diamanten: Delfina Delettrez. Ohrring „The Curator of the Moon“: Alighieri. Ohrclips mit Tahiti-Zuchtperlen, Spinellen und Diamanten: Chopard. Ring „Be Touched“ mit Akoya-Perle: Lia di Gregorio
Ring „Precious Pearl“ aus Platin, einer Tahiti-Zuchtperle und Diamanten: Rona Tilgner. Collier „Spotlight“ aus Weißgold, 130 Brillanten, 53 Akoya-Zuchtperlen: Wempe Statements. Goldener Ohrhänger mit Tahiti-Zuchtperlen: Jonathan Johnson
Armband „Perlglück“ aus Gelbgold: Wellendorf. Ring „Wave“ aus Weißgold, schwarz rhodiniert mit Ming-Zuchtperle, 65 grauen und 5 pinken Brillanten: Gellner
Oben rechts: Armband „Tahitiperlen“ aus Roségold sowie Goldkette mit Diamanten: Tamara Comolli. Ring „Modern Classics“ aus Roségold mit brauner Tahiti-Zuchtperle und braunen Brillanten sowie Ring mit braunen Brillanten: Gellner. Haarpin aus Sterling-Silber mit Süßwasserperle: Nadia Shelbaya über Matchesfashion.com

Gut verlegt, ist halb gefunden

Perlen senden Signale: Die lasziv um den Hals geschlungenen, langen Stränge, wie sie einst Coco Chanel vor hundert Jahren als modisches Accessoires erfand, ein anderes als die soldatisch aneinandergereihten Perlen im perfekten, knappen Rund, die über einem hochgeschlossenen Kaschmir-Twinset auf dem Dekolleté der Trägerin aufliegen. Das Twinset-Perlenkettchen-Milieu ist so unsterblich wie Coco Chanels Kreationen: Jede nach ihrer Fasson! Doch gerade als man dachte, die Terrains seien abgesteckt und alles doch irgendwie schon einmal da gewesen, kommt die Perle aus ihrer Ecke gekugelt. Sie ist das perfekte Medium, um das spannende Feld zwischen uncool und cool auszuloten. In ihrer kostbarsten Variante ist die Perle ein zufälliges Naturprodukt, ein glücklicher Störfall gewissermaßen. Sie entsteht, wenn ein Fremdkörper in eine Muschel oder Schnecke gelangt und von Perlmutt ummantelt wird. Dieser Prozess wird bei Zuchtperlen gezielt ausgelöst und liefert im besten Ergebnis genau den diffusen Schimmer, der sie von jeher so verführerisch macht. Wenn sie aus ihrer Schale schlüpft, ist sie bereits ein perfektes Schmuckstück. Dazu ein Schuss Exotik: Südsee- und Tahitiperlen schillern schwarzbläulich… oder doch silbrig? Der Versuch, dem Glanz der Perle auf den Grund zu gehen, ist wie zu tief ins Glas schauen. Es wird einem schwummerig. „Eine Frau braucht reihenweise Perlen“, soll Coco Chanel gesagt haben. Mag sein, aber wenn der Mut oder die Finanzen das nicht hergeben, reicht auch eine einzige. Alle Schönheit liegt in ihr.

Fotografin: Caroline Fayette
Styling & Set Design: Cathrin Sonntag
Produktion: Michaela Stout

BOTTEGA VENETA fotografiert von Tyrone Lebon

Preview: Die neue Salon 01-Kollektion von Bottega Veneta wird am Montag, den 14.12. um 13 Uhr in London gezeigt

Das Hermès Schaufenster gestaltet von dem Künstler Felix Schmidt im Berliner KaDeWe derzeit

Die Jungfrau hat die Hoffnung auf ein Wunder von oben aufgegeben und sich stattdessen in New York der Mode gewidmet. Man trägt Valentino Couture. Die Neuinterpretation des Simon-Bening-Gemäldes „Jungfrau und Kind“ entstammt der Fantasie des Fotografen und Grafikkünstlers Edwin Antonio im Bildband „Runway Dreams“. Die passende musikalische Begleitung liefert das gleichnamige Musikalbum. (T&G Publishing)

In großer Runde

 Ein Familienfest so wie es sein soll. Alle Generationen sind vertreten, Großmütter und Großväter, Töchter und Enkel, Freunde und Freunde von Freunden. Auf den Social Media-Plattformen von Dolce & Gabbana wird diese Idealvorstellung eines Zusammenkommens während eines Festtages gerade Realität. Für die Präsentation seiner neuen Alta Moda-, Alta Sartoria- und Alta Gioielleria-Kollektionen hat das Label drei verschiedene Videos gedreht, die nach und nach auf Instagram veröffentlicht werden.

In „A Family Affair“ treffen sich Frauen und Männer aller Altersgruppen im opulenten Palazzo Dolce & Gabbana in Mailand, tanzen, tratschen und lachen, gekleidet in den kostbarsten Entwürfen, die das Haus zu bieten hat. Das Zusammentreffen unterschiedlicher Generationen spiegelt sich auch in den Entwürfen wider: Jeder Charakter interpretiert die Looks auf seine Weise, klassische Eleganz trifft auf Streetwear-Elemente. Was alle Looks gemein haben: Sie versprühen Lust am Leben. Und am Feiern.