Unter Strom? Dies ist kein Ladekabel. Sondern wahlweise Armband, Kette, Gürtel.

 „JACK DE BUCHERON TRIPLE WRAP“ GIBTS ÜBER WEMPE

Die Haute Couture Schauen finden in diesem Jahr Anfang Juli wieder statt. Live und vor Ort. Dieses Foto entstand 2018 für unsere Haute Couture Strecke im Magazin.

Foto Kristian Schuller
Muse Nimuë Smit
Styling Nadia Rath mit Maison Margiela und Eugene Soileiman
Set Design Peggy Sculler
Hair + Make-up Gabrielle Theurer

 

Erfrischend!

Eine Selektion an Möbeln, die munter machen.

 

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Unser Schmuckshooting mit Céline Denefleh

Fotografin: Esther Haase

Styling: Silja Lange

Model: Céline Denefleh c/o Mega Model Agency

Hair + Make-up: Servullo Mendez

Digital Operator: Marie Hübner

Foto-Assistenz: Daniela Meise

Styling-Assistenz: Alena Holze

Runner: Olivia Lehmann

Casting: Marion Walter

Illustration von Florentine Joop

Von Beeren und Bienen

Ein neuer Look für Chloés Instagram-Account: Statt Parfum und Pumps gibt es hier grüne Natur und Gottesanbeterinnen zu sehen. Detailaufnahmen von Naturmaterialien, die die Follower:innen des französischen Modehauses zunächst auf einen Hackerangriff spekulieren ließ. Die radikale Umstellung ist laut Kreativdirektorin Gabriela Hearst eine „heilende Vision für die Augen“. Fotos von Zoë Ghertner stellen die Umwelt als Quelle der Mode dar, die Captions dazu ein Seitenhieb auf die Modeindustrie: „Really, haven’t you seen enough bags?“. Rückbesinnung statt Produktplatzierung.

Denim neu denken 

Mode ist ein Spiel. Mit alt und neu, männlich und weiblich, ungewohnt und vertraut, wild und elegant. Die neue Upcycled by Miu Miu -Kollektion, die in Zusammenarbeit mit Levi’s entstanden ist, drückt genau das aus. Männer-Jeanshosen und –Jacken aus den 80er- und 90er-Jahren wurden von Miu Miu neu interpretiert: Mit Perlenstickereien und Lederblüten, Puffärmeln und sternenförmigen Applikationen. Die Looks, die in der zugehörigen Kampagne von den Models Lila Moss und Georgia Palmer sowie der Schauspielerin Emma Corrin getragen werden, verbinden Art-Déco-Romantik mit der Robustheit und Unangepasstheit typischer Denim-Workwear – und stehen exemplarisch für die Spannung, die entsteht, wenn Kontraste aufeinandertreffen. Umso besser, wenn dabei alte Kleider zu neuem Leben erweckt werden. Die Kollektion ist ab sofort auf miumiu.com sowie in 18 ausgewählten Miu Miu-Stores erhältlich.

EISBRECHER

Schwarz, präzise und robust: Die Tudor „Black Bay Ceramic“ hebt den Klassiker der Schweizer Manufaktur auf das nächste Level. Das Keramikgehäuse gibt einen konsequenten Look, das Werk ist extrem unempfindlich gegen magnetische Einflüsse. Eine verlässliche Begleiterin bei jeder Aktivität – und ein guter Einstieg in gepflegten Smalltalk ist sie auch.

Die Ausstellung „Yayoi Kusama: Eine Retrospektive“ gibt es noch bis zum 15. August 2021 im Gropiusbau in Berlin zu sehen.

Yayoi im Wunderland

Alice musste in der Geschichte einen Bissen von einem Keks nehmen, um in andere Sphären zu gelangen. Einfacher gelingt die Reise ins Wunderland mit einem Besuch bei der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama. Halluzinationen inspirierten die 91-Jährige in ihrer Jugend zu Werken, die bis heute von Kürbissen und Polka Dots geprägt sind. Die Retrospektive „A Bouquet of Love I Saw in the Universe“ im Gropius Bau Berlin zeigt ihr Schaffen.

Foto: Ota Fine Arts; Victoria Miro & David Zwirner; Sonja Mueller

HOT STUFF

Wir wollen gute Laune! Versprühen und: vercremen. Unsere Sommer-Neuheiten.

 

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„Natürlich leben wir in einer digitalen Realität. Wir kommunizieren und verlieben uns auf Social Media. Aber es wird immer eine Verbindung zum Objekt geben, dessen Entstehung mit Zeit, Ort und Menschen zu tun hat. Es hält gewissermaßen unsere Füße auf dem Boden.“

 Jonathan Anderson, Creative Director des spanischen Luxushauses Loewe

Illusion zum Anfassen

Es ist Zeit, sich zu sammeln, sich neu zusammenzusetzen. Ein Konzept, das man im Modehaus Maison Margiela zur Markenidentität erhoben hat: Aus der Dekonstruktion entspringt das Neue. Auch London wagt dieser Tage den Neustart. Genau der richtige Zeitpunkt also für die einst in Belgien gegründete Marke, im Stadtteil Mayfair eine Flagship-Boutique zu eröffnen.

 Gestaltet wurde sie von dem niederländischen Architektur-Studio Anne Holtrop. Dekonstruktion ist auch hier das Stichwort. Bekannte Formen werden verändert und entfremdet, um eine andere Ästhetik zu schaffen. Gipswände und -säulen in Weiß erscheinen in ihrer Textur wie Stoffvorhänge. Türen erinnern nass glänzend an Wasser, das auf dunklem Stein entlangrinnt. Die Dekonstruktion wird zur Illusion.

Statt Blumen

Ein Stuhl im Blütenkleid? Digital ist das schnell entworfen, zumindest für 3-D-Designer Andrés Reisinger aus Barcelona, ein Star der Branche. Er stellte das animierte Rendering des Sessels „Hortensia“ vor zwei Jahren ins Netz, der Erfolg war so groß, dass er ihn auch in echt haben wollte. Mit der Textildesignerin Júlia Esqué gelang die Umsetzung als kleine, teure Edition, mit der Designmarke Moooi jetzt sogar die Serienproduktion: und das mit 30.000 (!) textilen Blüten. Ein kleiner Triumph des Analogen über das Digitale. Und ein Muttertagsgeschenk. Für nächstes Jahr.

Auf den Hund gekommen

Hundefans kommen beim Spaziergehen derzeit nur bedingt weit. Hat man sich von dem einen Welpen verzückt verabschiedet, tapst der nächste über den Weg. Nie war die Zeit günstiger für einen Vierbeiner – Homeoffice sei Dank. Die Liebe zum Hund ist dagegen gar nicht neu: siehe dieses illustre Hundetreffen in Moskau 1989, aufgenommen von Harry Gruyaert für Magnum Photos. Der Bildband „Hunde“ mit Bildern aus dem Magnum-Archiv dürfte den Fanklub noch vergrößern.

(K)ein Phantom 

Der Unternehmer Yusaku Maezawa reist hauptsächlich in seinem Privatjet. Etwas mehr Bodenhaftung erlebt er künftig in seinem neuen Auto – das wie alles, was der Visionär anpackt, vor allem einzigartig ist. Hand in Hand haben Rolls Royce und Hermès ein Sondermodell des Rolls Royce Phantoms kreiert. Traditionell japanische Oribe-Keramik inspirierte die Farb- und die Namensgebung in Grün- und Cremefarben. Hermès nahm sich der Gestaltung des Innenraums und Karosserie an. Damit alles wie aus einem Guss wirkt, bekam auch der Flieger des Japaners einen frischen Anstrich mit der von Rolls Royce entwickelten Farbe.

Die Titelseite der Künstlerausgabe der WELT. Gestaltet von David Hockney. Erhältlich am 20. Mai 2021

Das ist die „hard news“, die ich Ihren Lesern übermitteln will: Den Frühling können sie nicht absagen. Keiner berichtet über ihn, aber stellen Sie sich vor, er würde im nächsten Jahr ausfallen, es wäre der Weltuntergang. Wenn man die Zeitung liest, bekommt man das Gefühl, wir würden in einer komplett wahnsinnigen Welt leben. Und darüber vergessen und verdrängen die Menschen, wie schön die Welt eigentlich ist. Sie müssten nur hinschauen. Sehen sie hier, wie der Weißdorn blüht. Die Welt, in der wir leben, ist atemberaubend schön. Love Life, David Hockney

 David Hockney über den Frühling, das Rauchen, die Liebe zum Leben – in der Künstlerausgabe der WELT

Zeit für Veränderungen  

Je mehr Zeit zusammen vergeht, desto schwerer fällt die Trennung. Doch manchmal braucht es sie, um Raum für Neues zu schaffen. Dies ist gerade im Hause Missoni der Fall. Nach 24 Jahren tritt Angela Missoni als Kreativdirektorin der Marke zurück.

Das bisher familiengeführte Unternehmen, das für sein buntes Zickzack-Muster bekannt ist, geht damit erstmalig kreativ in „fremde Hände” – nämlich die von Alberto Caliri. Den Schritt erleichtern dürfte, dass dieser bereits seit 12 Jahren die rechte Hand von Angela Missoni ist. Als Grund wird eine geplante Neuausrichtung der Marke hin zu einer jüngeren Zielgruppe genannt. Ganz verlassen wird die 62-Jährige das Unternehmen jedoch nicht, sie bleibt als Präsidentin erhalten.

Angela Missoni im März 2019 

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Zur Pinault-Collection gehören unter anderem 40 Stücke von David Hammons. Hier: „Untitled,“ aus dem Jahr 2000