Thema Mode

Cape-Oberteil mit Fransenkante und Zierknöpfen zur Blue Jeans mit Lederpatches, Handtasche und Creolen: Louis Vuitton
Gemustertes Strickkleid mit Lederkragen: Tod’s. Filigraner Earcuff: Pd Paola
In der Altstadt von Garachico auf Teneriffa. Minikleid und hemdbluse, großer Cube Ring: Dior. Pantoletten mit Strasschließe: Manolo Blahnik for Birkenstock. Tote Bag: Lutz Morris. Ohrringe: Swarovski
Ironisch angerichtet: Im Restaurant „Weltmeere“ trägt Merle ein Outfit von Prada. Ohrringe und Ringe „Stuck on you“ von Alina Abegg
Am Kirchplatz in der Altstadt von Garachico auf Teneriffa. Stehkragenshirt, darüber weißes Hemd, karierte Bermudashorts sowie Bucket Hat und gelbe Netztasche: alles von Longchamp. Sandalen: Birkenstock
Am Kirchplatz in der Altstadt von Garachico auf Teneriffa. Tailleur mit Weste und weiter Palazzo-Hose: Fassbender Cruise Collection, exklusiv für die „Europa 2“. Kette und Ohrringe: Swarovski
Teneriffa voraus. Im Gym der „MS Europa 2“ mit Meerblick. Top, weiße Hose, Kettengürtel, Schmuck und Mary-Jane-Schuhe: alles von Chanel
Abends im Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa vor der „Europa 2“. Merle trägt ein Kaftankleid mit weiter Palazzo-Leinenhose von Sminfinity. Pantoletten: Manolo Blahnik for Birkenstock. Abendtasche mit Kristallen: Jimmy Choo. Schmuck Swarovski
An der Küstenstraße von Garachico auf Teneriffa. Hemdkleid mit Schlitzen, passende Shorts aus Seide, Sandalen und Tasche: Valentino. Sonnebrille: Ray Ban. Schmuck: Swarovski
Auf Deck mit „Europa 2“-Kapitän Jörn Gottschalk. Oberteil und Schmuck von Merle: Louis Vuitton

HAUTE SEE

Fashion auf Hoher See: Die Veranstalter von Hapag Lloyd, die Rederei der „MS Europa 2“ nehmen jetzt auch Fashion mit ins Programm. Die haben dann so Namen wie „Fashion2Sea“ mit Kooperationen mit Talbot & Runhof oder Odeeh und Fassbender. Oder die „Fashion2Night“ mit Modenschau im Hamburger Hafen. Unsere Fotografin Julia von der Heide und Stylistin Julia Freitag nahmen die Gelegenheit wahr und gingen mit auf die Kanaren-Tour, wo Model Merle Gerhardy on und off board die coolen Looks des Sommers präsentierte.

Fotografin: Julia von der Heide

Styling: Julia Freitag

Model: Merle Gerhardy C/O Tune Models

Haare & Make-Up: Peggy Kurka C/O Liganord

Foto-Assistenz: Victoria Harster

Styling-Assistenz: Claudia Becker

Postproduktion: Bird Imaging

Leichtigkeit:
Kostüm mit Feder-Details von Valentino
Leichtigkeit:
Kostüm mit Feder-Details von Valentino
Herz am rechten Fleck: Mini-Tasche „Devotion“ von Dolce & Gabbana
Orange Lippen soll Iken küssen: Lippenstift „Rouge Allure L‘Extrait No. 848“ von Chanel
Spieglein, Spieglein: Modell „Jacky“ von BW Bielefelder Werkstätten
Schmetterlinge im Bauch? Auch. High-Heels „Papillon“ von Aquazzura
Zwei zu eins: Ring „Two Butterfly“ von Van Cleef & Arpels

Wedding guest icona

Sitzt gut! Sessel „Cosy Ghost“ von Murken + Hansen für Jori
Tischlein deck dich: „Bell Coffee Table“ von Sebastian Herkner für Classicon
Happy Hour! „Garden Spritz“- Champagner von Moët & Chandon
Statt Glas: Porzellanbecher „Sip of Gold“ von Sieger by Fürstenberg
Natur pur: Kleid mit Schmetterlingsmotiv von Marc Cain
Luftig: Sandale aus blauem Glattleder von Unützer

Lounge Icomi

Volltreffer 

Es ist nicht alles Gold, was glänzt? Richtig! Manchmal tun dies auch Kristalle. Bei der Langzeit-Kooperation zwischen Adidas und Swarovski geben die  jetzt dem „Predator“ Fußballschuh eine großzügige Portion Bling-Bling für Night-Sessions im Flutlicht. Reflektierende Sohlen und die, mit Kristallen bestreuten, Adidas-Streifen heben Funktion und Optik auf eine Ebene. Wer Schuhwerk mit Stollen lieber den Fußballern überlassen will, hält sich an die kristallbesetzten Adizero Handschuhe.

 

Credit: Mercedes-Benz Maybach

PROJECT MAYBACH

Wer schon immer auf der Suche nach dem farblich passenden Kapuzenpullover zu seinem Maybach war, dem bereitet der verstorbene Designer Virgil Abloh nun eine Freude. Denn in der finalen Kooperation von Off-White mit dem Automobilhersteller enthüllte Mercedes-Benz nicht nur ein sandgoldenes Luxus-Concept Car, sondern auch eine darauf abgestimmte Kollektion aus Hoodies, Caps und Rennfahrerhandschuhen, auf deren Klettverschluss „ABLOH“ steht. In jedem Fall lohnt es sich bei „Project Maybach“ schnell zu sein: Der Mercedes-Maybach S-Class S680 des Designers wird auf 150 Stück limitiert sein. Erhältlich ist die ebenfalls limitierte Kollektion im Online-Shop von Off-White.

Credit: Mercedes-Benz Maybach

Gute Nachrichten

Deutschland ist einer der größten Modemärkte der Welt und Standort vieler internationaler bekannter Marken wie Adidas, Puma und Hugo Boss. Was hierzulande in Sachen Nachhaltigkeit entschieden wird, hat auf die wegen Umweltverschmutzung in der Kritik stehende Modebranche erhebliche Einflüsse. Wie das Fashion Council Germany nun in seiner Studie „German Fashion Footprint“ veröffentlichte, ist Deutschland aber nur an 0,76 Prozent der insgesamt 38 Millionen Tonnen weltweit verantwortlich.

Dennoch ruht sich die deutsche Modebranche nicht auf diesem Erfolg aus: „Es ist ermutigend zu sehen, dass die deutsche Regierung einige Initiativen ins Leben gerufen hat, die darauf abzielen, eine nachhaltigere Mode zu unterstützen, und dass Unternehmen in Deutschland Schritte unternehmen, um ihre globalen Emissionen zu verfolgen und zu reduzieren“, so Rob Harbron, Associate Director von Oxford Economics, welche die Studie unterstützten. Den kompletten Report des Fashion Council Germany gibt es hier zu lesen.

Ready, steady, go!  

Im Motorsport gilt: Ein guter Start erhöht die Aussichten auf einen Sieg. Kein fahrbarer Untersatz zur Hand? Macht nichts, Skateboard geht auch. Diesem Grundsatz folgt auch Kooperation zwischen Mercedes Benz AMG und der britischen Skateboard- und Streetwearmarke Palace. Nachdem im vergangenen Jahr eine Capsule Collection den erfolgreichen Auftakt machte, geht es nun rasant in eine zweite Runde. Inspiriert von Automechanikern umfasst die „Affalterbach to the world” Kollektion neben Hosen, Hoodies oder Jacken auch Beanies und Caps. Für das Design der Mercedes AMG Sondermodelle standen die Metropolen London, Los Angeles, New York und Tokio Pate, gleichwohl Heimat der Palace Flagshipstores. Das Modell „Sunset LA” steht mit gelb-rot-changierender Lackierung etwa für das magische Licht Los Angeles`.

Nachhilfe von Abloh

Man hätte noch so viele Fragen an das Modegenie Virgil Abloh gehabt. Ein kleiner Trost wurde nun auf virgilabloh.com veröffentlicht: Ein von ihm zusammengestellter Business-Guide, wie man eine Marke gekonnt aufbaut. In seinem kostenlosen Programm „Free Game“ gibt er Tipps, wie man in acht Schritten ein Start-up aufbaut, einen passenden Markennamen findet und beschreibt außerdem, was ein gutes Lookbook ausmacht. Vielleicht findet sich so der nächste Visionär, nach dem die Modebranche seit dem Tod des Off-White-Gründers Ausschau hält.

Hoffnungsvolle Botschaft

„Dort auf dem Catwalk zu stehen mit dem Bewusstsein und dem Wissen, dass die Familie des jungen ukrainischen Models an meiner Hand im Krieg um ihr Leben fürchtet, hat mich innerlich zerrissen“, sagt der Berliner Designer Kilian Kerner über das Finale seiner Show, für das er den PEACE-Kapuzenpullover entworfen hat.

Bis 30. März kann man diesen im Online-Shop für 70 Euro kaufen, der gesamte Erlös wird an „Ein Herz für Kinder“ gespendet.

Auf ins Metaverse

Virtual Reality meets Fashion Week: Eine digitale Modewoche setzt vom 24. bis 27. März einen neuen Status quo. Bei der Metaverse Fashion Week präsentieren mehr als 50 Marken – unter anderem Boss, Tommy Hilfiger und DKNY – ihre neuen Spring-Summer-Kollektionen an digitalen Avataren statt an echten Models. Der Veranstaltungsort ist der fiktive Ort „Decentraland“. Dort werden Laufstegshows, Afterpartys und Pop-up-Shops stattfinden, die im Gegensatz zu traditionellen Fashion Shows aber nicht nur geladenen Gäste vorbehalten bleiben.

Anders ist auch, dass die neuen virtuellen Designs direkt im Anschluss der Show mit digitalen Währungen gekauft werden können. Oder sogar – wie bei den Metaverse-Modemarken „The Fabricant“ oder „Auroboros“ – von den Usern individuell angepasst und als NFT ersteigert werden können. The Future Is Now! GvB

Fotocredit: Auroboros

Mehr Infos: metaversefashionweek.com

Mercedes-Benz x A$AP Rocky

Deutsche Automobilkunst trifft auf amerikanischen Zeitgeist: Rapper A$AP Rocky kollaborierte mit seiner Kreativagentur AWGE bereits mit Designergrößen wie J.W. Anderson oder Amina Muaddi – nun entwirft er gemeinsam mit Mercedes-Benz eine Kollektion, die einen zurück in die 1990er-Jahre katapultiert. In Hoodies mit dem Kult-Stern, schwarzen Bomberjacken aus Nylon oder Leder und Oversize-Shirts lässt seine Crew die Old-School-Zeiten des Hip-Hops und zwei besonders ikonische Mercedes-Benz Modelle in der Kampagne neu aufleben: die S-Klasse W140 aus dem Jahr 1993 und das aufsehenerregende Mercedes-Benz F200 Concept Car in schillerndem Türkisblau. Übrigens, bereits 2017 entwarf Rocky für den Automobilhersteller eine limitierte Baseball-Cap, die sofort ausverkauft war. Never change a winning team!

Credit: Mercedes Benz x A$AP Rocky fotografiert von Gabriel Moses und Theodor Guelat

„FOR HIP-HOP ALONE MERCEDES-BENZ HAS ALWAYS BEEN A FAMILIAR AND IDENTIFIABLE BRAND“

A$AP Rocky über die Modekollektion mit Mercedes-Benz, ab 17.03.2022 auf AWGE und Pacsun erhältlich ist.

2017 Louis Vuitton, 2021 Tiffany, jetzt Burberry. Das US-amerikanische Label Supreme nimmt das traditionelle Karomuster in den Fokus und interpretiert es mit der britischen Luxusmarke neu. Hoodies, Skateboards, Fischerhüte und ja – Schlafanzüge.

Burtons McQueen

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Eine eklektische Community, die durch ihre Liebe zur Natur, zum Punk und zur Schneiderei verbunden ist

Cre

Modisches Mitgefühl

„Für mich war es wie eine Reise 30 Jahre zurück, als ich ein Geflüchteter war, wie nun andere Jungen und Mädchen mit ihren Eltern“, sagt Balenciagas Chefdesigner Demna Gvasalia, der im Alter von 12 Jahren aus seinem Heimatland Georgien wegen des Bürgerkriegs fliehen musste, über die Inspiration hinter der Herbst-Winterkollektion 2022. „Wenn ich meine Vergangenheit visuell darstellen müsste, dann wären es eben genau diese halb nackten Leute, die durch den Wind gehen.“ Mit Taschen, die an Müllsäcke erinnern, kämpfen sich zu kalt angezogene Frauen und Männer durch den Schneesturm – während die Modeszene sicher hinter einer Glasscheibe sitzt, abgeschirmt vom eiskalten „Laufsteg“ der Models.

Bereits die Einladung ließ vermuten, dass Chefdesigner Demna Gvasalia in diesen Zeiten keine klassische Fashionshow unkommentiert durchziehen wird. Ein altes iPhone 6 mit zersplittertem Display wurde an die Gäste der Balenciaga Show vorab geschickt. Zum einen als Symbol für die Privilegien der modernen Konsumgesellschaft und zum anderen ein Zeichen der Zerstörung des Alltags, wie man ihn bisher kannte.

Gegen den ersten Impuls, die Show abzusagen, entschied sich der Designer nach reiflicher Überlegung bewusst: „So hätte man dem Bösen nachgegeben.“

Credit: Balenciaga

🇺🇦🕊

 – Kreativdirektor Demna Gvasalia in einem Statement vor der Balenciaga Show

Credit: Estrop/Getty Images
Credit: Estrop/Getty Images
Credit: Estrop/Getty Images
Credit: Estrop/Getty Images
Credit: Estrop/Getty Images
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Credit: Estrop/Getty Images
Credit: Estrop/Getty Images
Einladung zur Show, inklusive Sketchbook, Stift und Manifest in „PP Pink“ Credit: Valentino

THINK PINK

„Pink ist der Ausdruck des Unbewussten und eine Befreiung von der Suche nach Realismus“, sagt Valentinos Kreativdirektor Pierpaolo Piccioli über die leuchtend omnipräsente Farbe seiner Pariser Show. „Arbeitet man mit nur einer einzige Farbe, stellt das die Individualität noch mehr heraus“, so Piccioli über die Wirkung des einzigartigen Farbtons namens „PP Pink“, für das er mit dem Pantone Institut kooperiert hat, um sie zu schaffen.

Für Piccioli typisch, bricht er mit den für den Modekosmos typischen Konventionen,  auch Männer tragen den bisher weiblich behafteten Farbton auf dem Laufsteg: „Pink ist eine Form der Freiheit, die wahrscheinlich sonst nirgendwo anders im Farbspektrum existiert.“

Aufstehen, Krone richten, weitergehen

„Die Leute haben diese Vorstellung von ihm als ernsthaften, intellektuellen Designer, aber er ist auch ein großartiger, alberner Kerl“, sagt Schauspielerin und Model Hari Nef über die Freundschaft zu J.W. Anderson. Einen Einblick darüber, wie amüsant dieses Bündnis sein muss, gibt die 29-Jährige im neuen Film für die Präsentation der Herbst-Winterkollektion 2022. Unter dem Motto „Falling For Fall“ stürzt sie regelmäßig, steht in neuen Looks wieder auf und führt mit ihrer humorvollen Art durch das Studio des Designers.

DOLCE & GABBANA: • FUTURISTIC VISION OF DNA • TECHNICAL MATERIALS AND ECO FUR • NEW VOLUME – NEW LINES • SCULPTURAL GEOMETRIC SHAPES – BIG SHOULDERS • BLACK CORSETRY • 80’s AESTHETIC• HEROINE OF A VIDEOGAMES – VIRTUAL WORLD

Alessandro Michele mit Rihanna und A$AP Rocky Foto Daniel Arnold

Guccis Spiegelkabinett

Alessandro Michele feiert den Spiegel, vor allem seine verzerrende Wirkung der Realität, als zentrales Element seiner Kollektion „Exquisite Gucci“. Mit metallicblauen Overalls, nietenbesetzen Anzügen, kastigen Silhouetten.

Nicht nur die Grenzen zwischen den Geschlechtern verschwimmen in gewohnter Gucci-Manier, sondern auch erneut die zwischen zwei Marken. Nach Balenciaga und North Face ist in dieser Saison das Adidas-Logo das neu interpretierte Motiv.

Michele schätzt die modische Wandlungsfähigkeit in allen Facetten: „Durch diese Wechselwirkungen, zelebriere ich die Kleider als echte optische Labore: Wie magische Maschinen, die metamorphische Märchen und immer wieder neue Verzauberung hervorbringen können“. GvB

Bilder Getty Images & Gucci

Credit: Etro/PR
Credit: Etro/PR
Credit: Etro/PR
Credit: Etro/PR
Credit: Etro/PR
Credit: Etro/PR
Credit: Etro/PR
Credit: Etro/PR
Credit: Etro/PR
Credit: Etro/PR
Credit: Etro/PR
Credit: Etro/PR
Credit: Etro/PR
Credit: Etro/PR
Credit: Etro/PR

Etro Remix

Kreativdirektorin Veronica Etro lässt sich in dieser Saison nicht nur von dem Nomadenleben und der üppig grünen Landschaft inspirieren, sondern hat auch die moderne Frau im „Betondschungel“ der Innenstädte im Kopf. Spontan und unkonventionell wirkt „Etro Remix“ dank Paillettenstoffen und Glitterfransen, wobei die Kreativdirektorin niemals die Signature-Looks der Marke vernachlässigen würde.

Nachdem der Gründer Gerolamo „Gimmo“ Etro in den frühen 1980er-Jahren Indien besucht hatte, entwickelte die Luxusmarke ihren heute berühmten Paisley-Druck, der in dieser Kollektion neuinterpretiert wird, oft so stark vergrößert, dass er nahezu abstrakt wirkt. „Ich stellte mir also vor, dass Außerirdische in zweihundert Jahren auf unser Archiv stoßen und es mit Mikrolinsen betrachten, die heranzoomen und alles optisch aufblasen“, erklärt die Chefdesignerin. GvB

Credit: Tod’s/PR
Credit: Tod’s/PR
Credit: Tod’s/PR
Credit: Tod’s/PR
Credit: Tod’s/PR
Credit: Tod’s/PR
Credit: Tod’s/PR
Credit: Tod’s/PR

„DIe kombination von Skulpturen, Rüstungen und einer femininen Silhouette, alles simpel, Das ist für mich Italian Beauty“

Walter Chiapponi, Chefdesigner Tod’s in Mailand über die neue Herbst-/Winterkollektion 2022

Walter Chiapponi für Tod’s

Credit: Getty Images
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Darf’s wieder etwas mehr sein?

„Wir sollten uns im Alltag wieder mehr herausputzen“, kritisiert Giorgio Armani die Nachlässigkeit der vergangenen zwei Jahre. In Mailand setzt er darum für die Herren auf Dandy-Looks, mit dreiteiligen Anzügen und Jacquard-Westen, die an eine Ära zwischen Jazz und Ganovendasein erinnern.

Seine Damenmode war ebenso eine moderne Reminiszenz der 1930er-Jahre. Eine Zeit, in der man zu Hause noch zu großen Empfängen einlud. Denn genau das möchte man in Armanis rosafarbenen Seidencocktailkleidern, samtigen Pluderhosen und plüschigen Morgenmänteln umgehend tun. Einzig die schweren Boots, Ledertops und Unmengen an Pailletten verraten, dass wir uns doch im Jahr 2022 befinden. GvB

 

Zum Leben erwacht

„Die Schöne und das Biest“ trifft auf Stanley Kubricks „2001: A Space Odyssey“: Jeremy Scott liefert erneut einen Instagram-Moment auf der Mailänder Fashion Week, indem er bei Moschino ein surreal-poppiges Lebensgefühl in die Modewelt übersetzt. Gigi Hadid in einem Schubladenkleid, Adut Akech als Standuhr und sogar eine lebensgroße Harfe laufen über den Runway. Wer keinen Gegenstand verkörperte, trug ihn auf dem Kopf. Zu den „Hüten“ gehörten Urnen, Notenblätter, Lampenschirme und sogar Staubwedel.