Thema Reisen

Magic Place

 Veronica Etro in Forte dei Marmi

Ich liebe Forte dei Marmi! An diesen Ort kehre ich seit Kindertagen immer wieder gern zurück. Ich erinnere mich gern an all die glücklichen und entspannten Sommer zurück: Hier habe ich schwimmen gelernt und sogar meinen Führerschein gemacht. Und inzwischen fahre ich mit meinem Mann und unseren Söhnen dorthin. Ein Gefühl von Freiheit und Entspannung. Forte dei Marmi ist in der Tat ein ‚menschenfreundlicher‘ Ort – alles ist gut erreichbar und man kann mit dem Fahrrad herumfahren, der Strand ist breit und besonders für Kinder gut geeignet.

 Auch das Essen ist unglaublich – besonders die traditionelle Focaccia (die beste gibt es bei „Orlando“, Via Colombo, 80), die frittierten Bomboloni und das Eis. Eine weitere gute Eigenschaft von Forte dei Marmi ist, das man sogar vom Strand aus die wunderbaren Berge sieht. Und wer mal keine Lust auf Strand und Meer hat: Es gibt so viele andere wunderbare Dinge in der Umgebung zu erkunden. Etwa die Carrara-Marmor-Steinbrüche oder das hübsche Pietrasanta, eine mittelalterliche Stadt voller Kunst und Geschichte.

Wonach verlangt also der globale Nomade heutzutage? „Es gibt ein grundlegendes Missverständnis“, erklärt Yabu. „Hotelbesitzer wünschen oft, dass ihr Hotel ein ‚Home away from home‘, also ein Zuhause in der Ferne, sein solle. Tatsächlich wollen viele Leute aber auch mal raus aus ihrem Zuhause und eine andere Welt erleben.“ Oder auch: eine alltagsfreie Welt ohne knittrige Bettwäsche, Flecken auf dem Sofa und schwächelnden Duschstrahl.